Deutsche Telekom Magenta (ALLIP)

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Im folgenden Howto wird beschrieben wie man eine ISDN-Anlage an einem ALLIP-Anschluß (Mehrgeräte) betreibt.


Einrichtung der SIP-Peers:

Um alle (Nummern des ALLIP-Anschlusses benutzen zu können muß für jede Nummer ein eigener SIP-Peer in der beroFix angelegt werden.
Gehen Sie dazu bitte auf "SIP"->"SIP" in drücken Sie auf den Knopf "Hinzufügen" und wählen Sie SIP-Profil "VoIP Provider" und "DTAG Megneta" aus.

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Tragen Sie die Daten die Sie von der Telekom erhalten haben ein und speichern Sie das Profil. Hier finden Sie nähere Informationen von der Telekom zu diesem Thema: Telekom-Hilfe
Wiederholen Sie diese Schritte für jede Rufnummer (MSN) die Sie auf dem Anschluß haben.
Danach sollten Sie für jede Ihrer Rufnummern einen SIP-Endpunkt haben:

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Drücken Sie auf "aktivieren" und schauen Sie unter "Management"->Satus nach ob die Peers alle registriert sind.

Einrichten der ISDN Portgruppe

Damit Sie Ihre "alte" ISDN Anlage an die beroFix anschließen können, sollten Sie eine ISDN-Portgruppe anlegen. Wenn Sie mehrere Mehrgeräteanschlüsse haben
sollten Sie für jeden eine eigene Portgruppe anlegen, und später auch das Routing im Wählplan entspr. konfigurieren. Wie das geht,
dazu kommen wir im nächsten Schritt "Anlegen des Wähplans".
Zunächst gehen Sie auf "Hardware" und stellen Sie alle Ports die mit der Anlage verbunden werden sollen auf Typ="NT" und Protokoll="PMP"
Danach drücken Sie auf "Speichern"

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Nun gehen Sie auf "PSTN"->"ISDN-BRI" und drücken Sie den Knopf "Hinzufügen"
Es öffnet sich der Portgruppen-Dialog.
Tragen Sie den Namen der Gruppe ein, z.B. "Anlage" und aktivieren Sie den Port der in die Gruppe soll und drücken Sie auf "Speichern"

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Drücken Sie nun auf "aktivieren". Das Gateway wird nun neu starten. Danach können Sie den unter "Management"->"Status" den Status der SIP-Registrierung und der/des ISDN-Ports überprüfen.
HINWEIS: Wenn L1 und L2 rot werden oder sind, bedeutet das bei einem PMP-Port nicht das er nicht in Funktion ist. PMP-Ports werden nach ca. 30 Sekunden Inaktivität deaktiviert. Sie aktivieren sich selbständig wenn ein Ruf rein- oder rausgeht.

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Wählplan

Damit die beiden Welten (SIP und ISDN) miteinander Reden können, muss im Wählplan bestimmt werden was passieren soll, wenn von einem der beiden Seiten ein Ruf kommt. Im einfachsten Fall wären das zwei Eintrage. Einen für die Richtung ISDN->SIP und einen für SIP->ISDN die jeweils alles so wie es kommt einfach weiterleiten. Leider geht das hier nicht ganz so einfach, da wir die ausgehenden (ISDN->SIP) Rufe über den richtigen SIP-Peer und die eingehenden mit der korrekten Nummer an die Anlage weiterleiten wollen.
Fangen wir mit der Richtung SIP->ISDN an. Gehen Sie auf "Wählplan" und drücken Sie "Hinzufügen". Es öffnet sich der Wähplaneintrag-Dialog:
Wählen Sie als Quelle "SIP".
Ändern Sie die "Vergleichsart" auf "Manual Address" und geben Sie in das darunter liegende Feld "Quell-ID" ".*" ein.
Nun geben Sie bei Ziel Ihre Landesvorwahl mit "+", im Beispiel die "+49" für Deutschland, gefolgt von Ihrer Ortsvorwahl, im Beispiel "30" für Berlin. Das "+" muß mit einem Backslash versehen werden, da es sonst als Sonderzeichen des Regulären Ausdrucks gewertet wird, also "\+4930". Und weiter gefolgt von einem "Wildcard" was den Rest "einfängt" "(.*)". Gesamt (siehe folgender Screenshot): \+4930(.*).

DT 8.png